... aus dem Leben einer Fast-Wahnsinnigen...

mal was persönliches...

Was muss sollte erwähnt werden?

Ich denk erstal meine Familie. Ist ja schwer, jemanden zu verstehen, wenn man keine Hintergründe kennt.

Ich wurde vor gut 21 Jahren in einem beschaulichen Kaff im südlichsten Eck des beschissensten deutschen Bundeslandes als Tochter eines Maurers und einer Friseuse geboren. Wie es sich gehört war ich blitz-blau und kam erstmal in den Genuss eines Krankentransports in die nächstbeste Kinderklinik, weil sich keiner erklären konnte, warum ich blau war.

Wie es sich für ein Kind meines Vaters gehört, war ich blau, weil ich zu viel gesoffen hatte. Ok, war zwar nur Fruchtwasser, aber zu viel ist nunmal zu viel. Und da wären wir auch schon bei der ersten person aus meiner Familie: Mein Vater.

Er ist seit Jahren Alkoholiker und dazu noch Diabetiker und Epileptiker. Einmal im Jahr steht der obligatorische Krankenhausaufenthalt an. Obwohl ich schon nahezu stolz behaupten kann, dass das letzte mal inzwischen anderthalb Jahre her ist und durch einen Arbeitsunfall verursacht wurde (Jaja, die Arbeitsgeräte sind wichtiger als die Arbeiter selbst - deshalb hing mein Vater dann auch eines schönen Novembertages irgendwo an der A71 im Graben und hat versucht von unten her nen gittverdammten Schaufelbagger rauszuschieben. Das Ende der Geschichte war 1 Woche KH Meiningen mit Spiraltrümmerbruch am linken Bein *narf*). Achja: letzte Nacht lag er weinend im Schlafzimmer, weil eener von uns seine Legende neu erschaffen hat [für alle, die es net checken: Ich meine mit eener von uns Henry Maske, der nicht weit von meiner Heimat entfernt in der ehemaligen DDR zum Boxer -öhm- herangezüchtet (?) wurde]

Um meine Elter komplett zu machen, gleich noch meine Mutter:

Soe ist ne jung gebliebene Anfang-Vierzig-Jährige, durch ihre Mutter gestraft, vom Vater mit 21 allein gelassen. Alles in Allem ist sie belastend, wie ich. Und gemeinsam sind wir die Hölle aller Fielmann-Mitarbeiter *lach*

Zu meinen Großeltern gibts net allzu viel zu sagen. Die eine Oma ist, wie schon erwähnt, eine Strafe für die Menschheit. Ihr Mann hat sich kurz nach der Geburt seines ersten Enkelkinds (mir) im Schlafzimmer erhängt. Mein noch-lebender Großvater ist ein Tyrann, jagt alle umher, steht selbst aber nur im Weg und raucht vor sich hin. Die andere Oma ist gelinde gesagt schlimm. Man merkt ihr an, welcher ihrer Söhne ihr wichtiger ist und damit auch, welche ihrer Enkel sie bevorzugt. Richtig. Es sind jene, die nur am WE vorbei kommen um Kuchen abzuholen. Diejenigen, die die Zutaten ranholen sind egal.

Über den Rest schweig ich mich erstnmal aus... allein mein noch-lebender Opa hat 9 Geschwister und naja... mir fehlt einfach der Nerv, das jetzt alles nieder zu schreiben.

1.4.07 22:07

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